WissenSynthetische Cannabinoide
Synthetische Cannabinoide und THC-Liquids: Warum sie gefährlich sind
Synthetische Cannabinoide stecken in Spice, in besprühten CBD-Blüten und in vielen Liquids, die als THC-Vape verkauft werden. Was diese Stoffe so unberechenbar macht, welche Warnzeichen zählen und wann du sofort 112 wählen solltest.
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Inhalt dieses Artikels
- Was sind synthetische Cannabinoide?
- Warum sind sie gefährlicher als Cannabis?
- Wo stecken synthetische Cannabinoide drin?
- THC-Liquid und THC-Vape: Was wirklich drin sein kann
- Sind THC-Vapes in Deutschland legal?
- Wie groß ist das Problem in Deutschland und Europa?
- Welche Symptome sind typisch?
- Notfall: Wann 112, wann Giftnotruf?
- Woran erkenne ich gestreckte Produkte?
- Synthetische Cannabinoide, HHC und Arzneimittel: Wo ist der Unterschied?
- Abhängigkeit und Hilfe
- Häufige Fragen
Synthetische Cannabinoide sind künstlich hergestellte Wirkstoffe, die im Körper ähnlich angreifen wie THC, aber viel stärker und schwerer vorhersehbar wirken können. Sie werden als Kräutermischung („Spice“, „K2“) verkauft, auf CBD-Blüten oder Haschisch gesprüht oder in Liquids gemischt, die als THC-Liquid oder THC-Vape gelten.
Das Problem: Du kannst sie weder sehen noch riechen noch schmecken. Dieser Artikel erklärt, was diese Stoffe sind, wo sie auftauchen, welche Warnzeichen zählen und was im Notfall zu tun ist.
Was sind synthetische Cannabinoide?
Synthetische Cannabinoide, auch Cannabimimetika genannt, sind chemisch hergestellte Stoffe, die an die körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren binden. Fachleute sprechen von synthetischen Cannabinoid-Rezeptor-Agonisten. Mit der Cannabispflanze haben sie meist nichts mehr zu tun, auch wenn sie so vermarktet werden.
Laut EU-Drogenagentur (EUDA) wurden Ende 2008 erstmals solche Wirkstoffe in Kräutermischungen nachgewiesen, die als Räuchermischung oder Raumduft verkauft wurden. Bekannt wurde vor allem der Name „Spice“. Seither erscheinen immer neue Varianten, weil Hersteller verbotene Stoffe durch leicht veränderte ersetzen.
Wie THC, CBD und andere pflanzliche Cannabinoide funktionieren, erklären die Lexikon-Einträge zu THC und CBD.
Warum sind sie gefährlicher als Cannabis?
Der wichtigste Unterschied liegt am Rezeptor. THC ist am CB1-Rezeptor ein sogenannter Teilagonist: Es aktiviert ihn nur teilweise. Viele synthetische Cannabinoide sind volle Agonisten und binden oft deutlich stärker. Eine Übersichtsarbeit im Journal of Psychopharmacology (2015) beschreibt sie als häufig potenter als THC.
Dazu kommt: Synthetische Präparate enthalten kein CBD. Die Autoren dieser Übersicht vermuten, dass hohe Wirkstärke und fehlendes CBD erklären, warum Psychosen und psychoseähnliche Zustände nach synthetischen Cannabinoiden relativ häufig auftreten. Die EUDA weist außerdem darauf hin, dass manche Stoffe lange im Körper bleiben und die Wirkung entsprechend lange anhalten kann.
Weil die Stoffe in Lösung auf Pflanzenmaterial gesprüht werden und niemand die Menge kontrolliert, ist die Wirkstärke von Packung zu Packung kaum vorhersehbar. Das Bundeskriminalamt (BKA) spricht von „äußerst gefährlichen Mischungen mit unkalkulierbarer Wirkung“.
| Merkmal | THC aus Cannabis | Synthetische Cannabinoide |
|---|---|---|
| Wirkung am CB1-Rezeptor | Teilagonist | meist voller Agonist, oft stärker bindend |
| CBD enthalten | je nach Pflanze ja | nein |
| Wirkstärke vorhersehbar | bei geprüfter Ware deklariert | nein, schwankt stark |
| Forschung beim Menschen | jahrzehntelang | kaum, ständig neue Stoffe |
| Rechtslage in Deutschland | KCanG bzw. MedCanG | BtMG oder NpSG, Handel strafbar |
Wo stecken synthetische Cannabinoide drin?
Synthetische Cannabinoide tauchen heute in vielen Produktformen auf, und oft sind sie nicht als solche deklariert. Behörden und Wissenschaft beschreiben vor allem diese Wege:
- Kräutermischungen und „Legal Highs“: getrocknetes Pflanzenmaterial, auf das der Wirkstoff gesprüht wurde, in bunten Tütchen.
- Besprühte CBD-Blüten und Haschisch: BKA und Zoll fanden 2021 vermehrt Haschisch, Marihuana und E-Liquids mit wenig THC oder CBD, die mit synthetischen Cannabinoiden versetzt waren. Allein im ersten Quartal 2021 stellte der Zoll über 150 Kilogramm sicher.
- Liquids und Vapes: Die EUDA berichtet 2026 von zunehmender Verdampfung von E-Liquids mit diesen Stoffen.
- Esswaren: Fruchtgummis und Süßigkeiten mit Cannabisextrakt sind laut EUDA ein wachsendes Risiko, weil sie gestreckt sein können.
- Papier: Im sogenannten JVA-Papier werden synthetische Cannabinoide auf Briefe oder Bilder aufgebracht und in Gefängnisse geschmuggelt (BKA 2025).
THC-Liquid und THC-Vape: Was wirklich drin sein kann
Ein THC-Liquid ist eine Flüssigkeit für E-Zigaretten oder Vape-Pens, die THC enthalten soll. Auf dem Schwarzmarkt steckt darin aber häufig etwas anderes. Eine Studie der University of Bath (Addiction, 2025) untersuchte E-Zigaretten, die Lehrkräfte in 27 weiterführenden Schulen in England eingesammelt hatten. In 17,4 % aller Proben fanden sich synthetische Cannabinoide, in 77,8 % der Schulen mindestens eine solche Probe. THC enthielten nur 1,2 % der Proben.
Auch in Deutschland gab es Warnfälle. Im Oktober 2019 erlitten in Bremerhaven acht Jugendliche Vergiftungen mit Krampfanfällen, Bewusstseins- und Gedächtnisstörungen, Ohnmacht und Herzrasen. Sie gaben an, CBD geraucht zu haben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hielt synthetische Cannabinoide in den Liquids mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für die Ursache.
Eine weitere Gefahr zeigte sich 2019 und 2020 in den USA: Beim Ausbruch der Lungenerkrankung EVALI zählte die Gesundheitsbehörde CDC 2.807 Krankenhausfälle oder Todesfälle, darunter 68 Tote. Eng verknüpft war Vitamin-E-Acetat, ein Zusatz in THC-haltigen Vape-Produkten, die überwiegend aus informellen Quellen stammten.
Das Verdampfen von Blüten mit einem medizinischen Vaporizer ist etwas anderes als ein Vape-Pen mit unbekanntem Liquid. Risikofrei ist aber auch das nicht, mehr dazu im Artikel Cannabis verdampfen und in Cannabis und Lunge.
Sind THC-Vapes in Deutschland legal?
Nein, einen legalen Verkauf von THC-Vapes oder THC-Liquids für den Freizeitkonsum gibt es in Deutschland nicht (Stand 21. Oktober 2026). Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) verbietet in § 2 grundsätzlich das Herstellen von Cannabis und den Handel damit. Erlaubt sind für Erwachsene nur Besitz in Grenzen, privater Eigenanbau und die Weitergabe in Anbauvereinigungen.
Anbauvereinigungen dürfen Cannabis nach § 19 KCanG ausschließlich „in Reinform als Marihuana oder Haschisch“ weitergeben. Liquids, Vapes oder Esswaren gehören nicht dazu. Welche Regeln im Alltag gelten, erklärt der Artikel Was ist seit der Legalisierung erlaubt?.
Synthetische Cannabinoide fallen laut BKA in der Regel unter das Betäubungsmittelgesetz oder das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG). Das NpSG verbietet ganze Stoffgruppen, damit kleine chemische Änderungen das Verbot nicht umgehen. Handel, Herstellung und Inverkehrbringen sind strafbar, nach § 4 NpSG mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Auch Erwerb und Besitz sind verboten.
Medizinisches Cannabis ist ein Arzneimittel, das nur ärztlich verordnet und in der Apotheke abgegeben wird. Die rechtlichen Grundlagen fasst die Seite Rechtslage Cannabis-Telemedizin zusammen.
Wie groß ist das Problem in Deutschland und Europa?
Synthetische und halbsynthetische Cannabinoide sind die größte Gruppe unter den neuen psychoaktiven Stoffen. Laut Europäischem Drogenbericht 2026 beobachtete die EUDA Ende 2025 insgesamt 1.050 neue psychoaktive Stoffe, davon 304 Cannabinoide. 2025 wurden 27 Cannabinoide erstmals gemeldet, 16 davon halbsynthetisch.
Nach den Exportkontrollen Chinas im Juli 2021 brach das Angebot zunächst ein. Inzwischen gibt es laut EUDA Hinweise, dass die Herstellung nach Europa gewandert ist, etwa durch ausgehobene Labore. Im September 2025 meldete Tschechien eine Vergiftungswelle durch ein neues synthetisches Cannabinoid in „Legal-High“-Produkten.
In Deutschland entfielen 2025 laut BKA 46,6 % der kriminaltechnisch untersuchten neuen psychoaktiven Stoffe auf synthetische und halbsynthetische Cannabinoide (2024: 41,2 %). Die Zahl der Straftaten nach dem NpSG hat sich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Das BKA beschreibt zudem einen schrittweisen Anstieg der Rauschgifttodesfälle im Zusammenhang mit diesen Stoffen.
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Von der EUDA beobachtete Cannabinoide (Ende 2025) | 304 | EUDA, Drogenbericht 2026 |
| Neu gemeldete Cannabinoide 2025 | 27 (16 halbsynthetisch) | EUDA, Drogenbericht 2026 |
| Anteil an untersuchten NPS in Deutschland 2025 | 46,6 % | BKA, Bundeslagebild 2025 |
| Lebenszeitkonsum bei 15- bis 16-Jährigen in der EU | 0,7 bis 16 % je nach Land | ESPAD 2024 laut EUDA |
Welche Symptome sind typisch?
Am häufigsten sind Herzrasen, Unruhe und Übelkeit. Eine systematische Übersicht in Clinical Toxicology (2016) wertete rund 4.000 Fälle aus Notaufnahmen und Giftinformationszentren aus. Herzrasen trat in etwa 37 bis 77 % der Fälle auf, Unruhe in 16 bis 41 % und Übelkeit in 13 bis 94 %. Die meisten Vorstellungen waren nicht schwer.
Schwere Verläufe sind aber gut dokumentiert. Die Übersicht nennt Herzinfarkt, Schlaganfall, akutes Nierenversagen, Krampfanfälle, Psychosen, Suizidgedanken und anhaltendes Erbrechen. Mindestens 26 Todesfälle waren in den ausgewerteten Berichten enthalten. Das BKA beschreibt Folgen von Übelkeit und Erbrechen bis zu Wahnvorstellungen und Kreislaufzusammenbrüchen.
Schnelle Labortests auf synthetische Cannabinoide stehen in Kliniken oft nicht zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, dem Rettungsdienst offen zu sagen, was konsumiert wurde.
- Herzrasen, Brustschmerz, sehr hoher oder sehr niedriger Blutdruck
- starke Unruhe, Aggression, Verwirrtheit
- Panik, Verfolgungsgefühle, Halluzinationen
- Krampfanfall, Zuckungen, Bewusstlosigkeit
- anhaltendes Erbrechen, wenig oder kein Urin
Notfall: Wann 112, wann Giftnotruf?
Bei Lebensgefahr wählst du immer zuerst die 112. Das gilt bei Bewusstlosigkeit, Krampfanfall, Atemnot, Brustschmerz oder wenn jemand nicht mehr ansprechbar oder stark verwirrt ist. So gehst du vor:
- 112 anrufen und sagen, was passiert ist und was vermutlich konsumiert wurde.
- Die Person nicht allein lassen und beruhigend mit ihr sprechen.
- Ist sie bewusstlos, atmet aber normal: stabile Seitenlage. Atmet sie nicht normal: Wiederbelebung nach Anleitung der Leitstelle.
- Bei einem Krampfanfall nicht festhalten, Gegenstände wegräumen, an denen sie sich verletzen kann.
- Reste, Verpackung oder Vape aufheben und dem Rettungsdienst mitgeben.
| Standort | Telefon | Zuständig laut BfR |
|---|---|---|
| Berlin | 030 19240 | ohne Angabe |
| Bonn | 0228 19240 | ohne Angabe |
| Erfurt | 0361 730730 | Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen |
| Freiburg | 0761 19240 | ohne Angabe |
| Göttingen (GIZ-Nord) | 0551 19240 | Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein |
| Mainz | 06131 19240 | Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland |
| München | 089 19240 | ohne Angabe |
Woran erkenne ich gestreckte Produkte?
Ehrlich gesagt: gar nicht sicher. Das BKA betont, dass die Wirkstoffe auf CBD-Hanf und andere Cannabisprodukte aufgebracht werden, „ohne dass dies für Konsumierende äußerlich erkennbar wäre“. Es gibt nur Hinweise, die dich stutzig machen sollten:
- Ein angebliches CBD-Produkt wirkt deutlich berauschend.
- Die Wirkung setzt ungewöhnlich schnell und heftig ein oder fühlt sich anders an als gewohnt.
- Vapes oder Liquids ohne nachvollziehbare Herkunft, oft mit Fruchtaromen und bunter Verpackung.
- Werbung mit „legal“, „nicht nachweisbar“ oder „nicht zum Verzehr“.
Synthetische Cannabinoide, HHC und Arzneimittel: Wo ist der Unterschied?
Neben vollsynthetischen Stoffen gibt es halbsynthetische Cannabinoide wie HHC, die meist aus CBD hergestellt werden. Sie sind ebenfalls kaum erforscht. HHC ist in Deutschland seit Juni 2024 über das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz verboten und steht seit dem 23. Mai 2026 zusätzlich als Betäubungsmittel in Anlage II des BtMG, mehr dazu im Artikel HHC.
Davon zu unterscheiden sind zugelassene Arzneimittel mit Cannabinoiden wie Dronabinol oder Nabilon. Sie haben einen festgelegten Wirkstoffgehalt, werden nur nach ärztlicher Prüfung verordnet und haben selbst Nebenwirkungen und Gegenanzeigen. Mit Straßenware sind sie nicht vergleichbar.
Abhängigkeit und Hilfe
Synthetische Cannabinoide können abhängig machen. Die Forschenden der englischen Schulstudie fassen zusammen, dass Konsumierende von belastenden Nebenwirkungen, Entzugssymptomen und Abhängigkeit berichten.
Wer nicht mehr aufhören kann oder nach dem Absetzen unter starken Beschwerden leidet, findet Hilfe in der Hausarztpraxis, bei einer Suchtberatung oder in einer psychiatrischen Ambulanz. Was beim Aufhören mit Cannabis passieren kann, beschreibt der Artikel Cannabis-Entzug.
Häufige Fragen
Was ist Spice?
Spice ist ein Sammelname für Kräutermischungen, auf die synthetische Cannabinoide gesprüht wurden. Die Pflanzen selbst sind meist nicht psychoaktiv, die Wirkung kommt allein von den aufgebrachten Chemikalien.
Sind synthetische Cannabinoide stärker als THC?
Häufig ja. Viele aktivieren den CB1-Rezeptor vollständig und binden stärker als THC, außerdem fehlt CBD. Wie stark ein konkretes Produkt ist, lässt sich nicht vorhersagen.
Sind THC-Vapes in Deutschland legal?
Nein. Einen legalen Verkauf für den Freizeitkonsum gibt es nicht. Anbauvereinigungen dürfen nur Marihuana und Haschisch in Reinform weitergeben (Stand 21. Oktober 2026).
Kann ein THC-Liquid synthetische Cannabinoide enthalten?
Ja. In einer englischen Studie enthielten 17,4 % der in Schulen beschlagnahmten Vapes synthetische Cannabinoide, aber nur 1,2 % THC.
Kann ich gestrecktes Gras erkennen?
Nicht zuverlässig. Laut BKA ist die Behandlung äußerlich nicht erkennbar. Warnzeichen sind eine ungewöhnlich starke oder schnelle Wirkung, besonders bei angeblichen CBD-Produkten.
Was mache ich, wenn jemand nach dem Konsum krampft oder bewusstlos ist?
Sofort 112 wählen, die Person nicht allein lassen, bei normaler Atmung in die stabile Seitenlage bringen und Produktreste für den Rettungsdienst aufheben.
Wann rufe ich den Giftnotruf an?
Wenn keine akute Lebensgefahr besteht, du aber unsicher bist, etwa nach versehentlichem Konsum durch ein Kind ohne Symptome. Bei Bewusstseinsstörung, Atemnot oder Krampfanfall gilt immer 112.
Quellen
- EUDA: New psychoactive substances – European Drug Report 2026
- EUDA: Synthetic cannabinoids and ‘Spice’ drug profile
- BKA: Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität 2025
- BKA: Warnung vor Cannabisprodukten mit synthetischen Cannabinoiden (2021)
- BfR-Stellungnahme 005/2020: Cannabidiolhaltige Liquids für E-Zigaretten können manipuliert sein
- BfR: Giftinformationszentren in Deutschland
- Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG)
- Konsumcannabisgesetz (KCanG), § 19 Weitergabe in Anbauvereinigungen
- Tait RJ et al. (2016): Adverse events arising from the use of synthetic cannabinoids – systematic review. Clin Toxicol
- van Amsterdam J et al. (2015): The adverse health effects of synthetic cannabinoids with emphasis on psychosis-like effects. J Psychopharmacol
- Cozier GE et al. (2025): Synthetic cannabinoids in e-cigarettes seized from English schools. Addiction
- CDC: Outbreak of Lung Injury Associated with E-Cigarette, or Vaping, Products (EVALI)
420doc Redaktion · Veröffentlicht am 26. Oktober 2026 · Aktualisiert am 26. Oktober 2026
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