Darreichungsformen: Blüten, Extrakte und Vaporisieren erklärt
Welche Darreichungsformen es gibt, warum Rauchen medizinisch nicht empfohlen wird und was Vaporisieren bedeutet.
Von 420doc Redaktion

Medizinisches Cannabis steht in unterschiedlichen Darreichungsformen zur Verfügung. Welche Form für eine Therapie geeignet ist, entscheidet immer die behandelnde Praxis im Einzelfall.
Cannabisblüten
Blüten werden in der Regel inhalativ angewendet. Aus medizinischer Sicht wird das Rauchen — also das Verbrennen — nicht empfohlen, da dabei zusätzliche Schadstoffe entstehen.
Vaporisieren
Beim Vaporisieren werden Cannabisblüten erhitzt, ohne dass eine Verbrennung stattfindet. Dadurch entstehen weniger Verbrennungsprodukte als beim Rauchen, was diese Form als schonendere Inhalation gegenüber dem Rauchen einordnet — sie ist deshalb nicht automatisch „gesund“, sondern lediglich vergleichsweise weniger belastend.
Geeignete Vaporisatoren sind als Medizinprodukte erhältlich. Anwendung, Temperatur und Reinigung sollten nach Herstellerangaben und ärztlicher Empfehlung erfolgen.
Extrakte und orale Zubereitungen
Extrakte werden meist als ölige Zubereitungen oder Kapseln angeboten und oral eingenommen. Der Wirkungseintritt ist hier in der Regel langsamer, die Wirkdauer dafür länger als bei der Inhalation.
Welche Form passt, hängt von Indikation, Begleiterkrankungen und Lebenssituation ab.
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Therapie mit medizinischem Cannabis im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet ausschließlich die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt nach individueller Prüfung. Eine Verordnung ist nicht garantiert.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.
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